Am 17. Juni hat der Leipziger Stadtrat, trotz massiver Kritik von Initiativen, Betroffenen und UnterstützerInnen beschlossen, dass die beiden bestehenden Asylbewerberheime zugunsten einer „Asylbewerberunterkunft in Systembauweise am bereits 2000 – 2006 für den gleichen Zweck genutzten Standort Wodanstraße 17a“ errichtet wird.

Vor diesem Hintergrund fanden sich Einzelpersonen, VertreterInnen von Initiativen und Organisationen und HeimbewohnerInnen im Initiativkreis für die Integration von AsylbewerberInnen in Leipzig zusammen.

Unser Ziel den Standort Wodanstraße zu verhindern haben wir erreicht. Doch es geht uns um mehr: um selbstbestimmtes Wohnen als EIN Bestandteil eines würdigen Lebens von AsylbewerberInnen und Geduldeten. Darum kämpfen wir darum, dass alle Betroffenen die Möglichkeit bekommen individuell in Wohnungen zu leben („dezentrale Unterbringung“). Daneben gibt es eine Vielzahl von rassistischen Gesetzen und Regularien und ein gesellschaftlich tief verankertes Diskriminierungsdenken, dem wir entgegentreten.

Folgende Initiativen und Gruppen beteiligen sich am Initiativkreis oder unterstützen dessen Anliegen:

Abschiebehaftgruppe Leipzig
LExil
linXXnet e.V.
Medinetz Leipzig
Antidiskriminierungsbüro Sachsen